FKT: Vanessa Scherer, Edgar Schneider - Panoramaweg Schwarzatal (Panoramic Trail Schwarza Valley) - 2026-06-22

Route variation
Standard route
Multi-sport
No
Para athlete
No
Gender category
Mixed-gender team
Style
Self-supported
Start date
Finish date
Total time
1d 23h 52m 0s
GPS track(s)
Report

Was ein Abenteuer!

Gestartet sind wir Samstag um 10Uhr in Schwarza. Ca. 49km sind es bis abends geworden, als wir unerwarteter Weise die wunderschöne Schutzhütte am Wolfsberg erreicht hatten und dort geschlafen haben. Die nächsten km starteten Sonntag gegen 7Uhr. Es wurde ein sehr langer Tag mit insgesamt 68km. Erst gegen Mitternacht nach dem Anstieg nach Barigau haben wir uns mit unseren Biwaksäcken, Schlafsäcken und Isomatten schlafen gelegt. Die Nacht war kurz, schon 4Uhr klingelte der Wecker und 4:40Uhr ging es los, um die restlichen 27km zu absolvieren. Bei diesem Abschnitt wurden nur 10min Pause eingelegt und das Wandertempo wurde hochgehalten, um den gesamten Weg unter 48h zu schaffen. Es hat geklappt! :)

Wasserversorgung war durch Friedhöfe und Brunnen kein Problem. Dafür hatten wir mit anderen Herausforderungen zu kämpfen. Zum einen war dies die durchgehende Hitze mit bis zu 32 Grad im Schatten. Abschnitte in der prallen Sonne waren da sehr hart. Des Weiteren waren unsere Rucksäcke durch das Schlafequipment (+ viel Wasser) für uns ungewohnt schwer, was sich bei den über 4000hm besonders bemerkbar gemacht hat. Es war unser erster Fernwanderweg mit Übernachtungen. Der Schlafmangel hat sicher auch Energie gekostet. Und die nächste große Herausforderung war die Verpflegung. Mit ein paar wenigen Snacks sind wir gestartet, um das Rucksackgewicht erstmal gering zu halten, da wir für den ersten Teil einen Döner und dann noch einen Supermarkt-Besuch in Oberweißbach eingeplant hatten. Den Döner gab's in Sitzendorf, aber der Edeka hat uns viel Energie geraubt. Erst kurz bevor wir dort vorbei sind, haben wir online nochmal nach den Öffnungszeiten geschaut. - schließt Samstag 16Uhr - . Wir sind natürlich davon ausgegangen, dass er bis mindestens 19/20Uhr auf hat. 16 Uhr waren wir noch weit weg. So mussten wir Samstagabend bis Sonntagnachmittag mit unseren viel zu wenigen Snacks auskommen. Sonntag hat natürlich auch kein Supermarkt auf und klassische Restaurants sind zu teuer. Ein Stück Kuchen in Masserberg motivierte kurz, aber erst ein Eis von der Agip-Tankstelle und einem Dürum in Großbreitenbach brachten dann tatsächlich spürbar Energie zurück. Vielen Dank da an die geschenkten 1,25l Pepsi zum Dürum - scheinbar hat man uns ein paar km angesehen 😅. Eine Pizza und ein paar Pommes wurden noch für den Abend und nächsten morgen mitgenommen. 

Alles in allem hat es ultra viel Spaß gemacht trotz, oder vlt auch gerade wegen, der vielen Herausforderungen. Landschaftlich war der Weg auch echt schön und abwechslungsreich, nur längere Forststraßenabschnitte im Mittelteil waren etwas langweilig.